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15.-17.06.2017

Amnesty auf dem Modular 2017

Vom 15. bis 17. Juni 2017 sind wir auf dem Modular-Festival am Kongress am Park mit einem Infostand und coolen Mitmachaktionen. Kommt vorbei und macht bei unseren Foto-Petitionen mit (Foto statt Unterschrift). Oder spielt das "Spiel des Lebens auf der Flucht" an unserem Stand.

Gesicht statt Unterschrift

Setzt euch ein für Nabeel Rajab, einen Menschenrechtsaktivisten aus Bahrain, der seit einem Jahr in Isolationshaft sitzt. Was hat er verbrochen? Nur seine Meinung gesagt, per Twitter und in TV-Interviews. Dafür drohen ihm nun bis zu 18 Jahre Gefängnis. "Unterschreibt" unsere Petition für seine Freilassung doch einfach mit einem Foto (das wir selbstverständlich von euch machen). Natürlich könnt ihr auch eine "normale" Petitionsliste für ihn unterschreiben.

Und wenn ihr schon vor der Kamera steht, könnt ihr gleich noch bei einer weiteren Foto-Petition mitmachen und euch für die 43 mexikanischen Studenten einsetzen, die am 26. September 2014 von der Polizei in Iguala (Guerrero) verschleppt wurden. Hier fordern wir Aufklärung und dass die Verantwortlichen vor Gericht gestellt werden.

Spiel des Lebens auf der Flucht

Amnesty International setzt sich gegen rassistische Gewalt ein und für eine humane Flüchtlingspolitik ein. Dazu haben wir jede Menge Infos an unserem Stand. Und wir haben zwei Spiele zu diesen Themen. Beim "Spiel des Lebens auf der Flucht" könnt ihr euch in die Situation eines Flüchtlings versetzen. Erfahren, welche Hürden ihm auf seiner Flucht begegnen. Und wie schwer er es dann hier in Deutschland hat. Dazu haben wir das Spiel "Mensch, integrier dich!" für euch.

Zwangsvertreibung von Roma-Familien

Auch dazu könnt ihr euch an unserem Stand informieren. Der Fall, zu dem wir seit ein paar Jahren arbeiten: Im Dezember 2010 wurden 76 Roma-Familien im Rumänien Opfer einer rechtswidrigen Zwangsräumung. Viele standen bei Temperaturen von minus 20°C mit ihren Kindern auf der Straße. Ersatzunterkünfte erhielten nur etwa vierzig Familien auf dem Gebiet der städtischen Müllhalden (Pata Rât). Wir zeigen euch Fotos, wie die Familien dort leben. Für einige dieser Familien gibt es jetzt, sieben Jahre später, die Aussicht auf ein neues Zuhause. Neben Amnesty haben sich zahlreiche weitere nationale und internationale Organisationen für die Roma-Familien eingesetzt, sodass jetzt schließlich ein Teil dieser Familien wieder zurück in ein städtisches Gebiet umgesiedelt wird, wo sie neue Wohnungen erhalten.