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10. Dezember 2016

"Tag der Menschenrechte"

Anlässlich des Tages der Menschenrechte am 10. Dezember wird Amnesty International zusammen mit Bürgermeistern im Raum Augsburg die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ der UN in den Rathäusern anschlagen.

Der Tag der Menschenrechte wird am 10. Dezember 2016 begangen und erinnert an die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“, die am 10. Dezember 1948 durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet worden ist. Die Erklärung der Menschenrechte ist das ausdrückliche Bekenntnis der Vereinten Nationen zu den allgemeinen Grundsätzen der Menschenrechte.

Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International nehmen den Tag der Menschenrechte jedes Jahr zum Anlass, die Menschenrechtssituation weltweit kritisch zu betrachten und auf aktuelle Brennpunkte hinzuweisen. Das Europäische Parlament verleiht um diesen Tag jährlich einen Preis. In diesem Jahr werden am 13. Dezember die jesidischen Menschenrechtsaktivistinnen Nadia Murad Basee Taha und Lamiya Aji Bashar mit dem Sacharow-Preis für geistige Freiheit ausgezeichnet werden.

Die Mitglieder von Amnesty International, Bezirk Augsburg/Schwaben, möchten mit der Aktion „Menschenrechte in die Rathäuser“ auch auf lokaler Ebene deutlich machen, dass die Sicherung der Menschenrechte von uns allen täglich gelebt werden muss. Dies wird gerade durch die jüngsten Ereignisse im Nahen Osten und die Situation der Flüchtlinge bei uns deutlich.

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen besteht aus 30 Artikeln, die die grundlegenden Rechte, die jedem Menschen zustehen, "ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Überzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand", unabhängig von der Stellung des Landes, in dem er sich aufhält. Die Erklärung definiert das Verbot von Leibeigenschaft, Folter oder grausamer und unmenschlicher Behandlung. Sie erklärt das Recht auf Asyl vor Verfolgung, die Meinungsfreiheit, Versammlungsfreiheit und das Recht auf Arbeit.